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Steigende Nutzerzahlen auf der Mitfahrplattform

2024_MitfahrplattformSimon Steuer
Bei der Geschenkübergabe im Kletterzentrum Sonthofen (v.l.n.r.): Michael Fracaro (Geschäftsführer der Sektion, Helmut Scharpf (fahrmob.eco), Conny Schafroth und Anna Eckel (Klimaschutzkoordinatorin)

Vor Kurzem konnte auf der im Allgäu verbreiteten Mitfahrplattform fahrmob.eco – der auch Mindelheim angehört – die 2000. Nutzerin begrüßt werden. Conny Schafroth erhielt als Dankeschön einen Geschenkkorb mit überwiegend lokalen Bio-Spezialitäten. „Meistens radle ich, mit dem Auto bin ich höchstens mal auf dem Weg zu einer Skitour unterwegs. Nachdem ich im Tourenprogramm des DAV auf die Mitfahrplattform aufmerksam geworden bin, dachte ich mir, das probiere ich mal aus“, so die Geehrte. Und das funktioniert: Zur Übergabe des Geschenkkorbs kam sie mit einer Mitfahrgelegenheit aus Immenstadt an das DAV-Kletterzentrum nach Sonthofen.

Der Deutsche Alpenverein möchte bis 2030 klimaneutral werden und bekennt sich damit zu seiner Verantwortung, dem Klimawandel aktiv entgegenzutreten. Die Reduzierung des Individualverkehrs ist dabei ein Baustein von vielen. Auf den Weg dorthin macht man sich am besten gemeinsam. „Um die Leute für das Thema Mitfahren zu begeistern, braucht es Aufmerksamkeit und persönliche Überzeugungsarbeit“, ergänzt Anna Eckel, Klimaschutzkoordinatorin der Sektion Allgäu-Immenstadt. Deshalb wirbt der Verein für das ökologisch-soziale Verkehrswendeprojekt. Auch die Sektion Memmingen hat jüngst mit einer erfolgreichen „Freigetränke-Aktion“ für 100 Neuzugänge gesorgt. Die insgesamt mittlerweile 151 Vereine sind wichtige Multiplikatoren der Mitfahrplattform, davon sechs in der Kreisstadt. Jeder Nutzende fährt für einen auf der Plattform angemeldeten Verein. Eine Vereinsmitgliedschaft ist hierbei keine Voraussetzung. Das eingenommene Geld kann am Jahresende auf freiwilliger Basis an den gewählten Verein gespendet oder alternativ vom Fahrenden einbehalten werden. Im Unterallgäu beteiligen sich aktuell die Gemeinden Amberg, Lautrach, Mindelheim, Ottobeuren und Wolfertschwenden, weitere sind in Vorbereitung. Der Landkreis Unterallgäu unterstützt die Gemeinden bei der Einführung der Plattform.